Gesundes Wohnen – Tipps zum Schutz gegen Bakterien

Die optimale Luftfeuchtigkeit zum Schutz gegen Bakterien

Auch wenn sie nicht sichtbar sind, werden sie beim Betreten eines Raumes zuerst gemerkt: Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Beide Faktoren sorgen für ein behagliches und gesundes Wohnen. Ebenfalls können Sie am Arbeitsplatz konzentrierter und fokussierter arbeiten, wenn eine optimale Luftfeuchtigkeit im Büro herrscht. Je nach Nutzung des Raumes liegt ein gesundes Raumklima bei 18 bis 24 °C. Dagegen liegt die ideale Luftfeuchte bei 35-65 %. Um diese Werte zu erhalten ist das richtige Lüften Voraussetzung. Bei einem achtstündigen Arbeitstag hilft ein gekipptes Fenster kaum. Viel besser ist es, mehrmals täglich die Fenster weit zu öffnen und im besten Fall mit ebenfalls geöffneten Türen die Räumlichkeiten quer zu lüften. Dieses sogenannte Stoßlüften sorgt dafür, dass die Wände nicht auskühlen, so wie es bei gekippten Fenstern der Fall ist. Ebenfalls wird eine Kondensation von Luftfeuchtigkeit an den Wänden verhindert.

Die optimale Luftfeuchtigkeit für ein gesundes Raumklima erkennen

Beim Betreten eines Raumes ist die Temperatur schneller bemerkbar als die Luftfeuchtigkeit. Wenn Räume zu warm oder zu kalt sind handeln Sie meist sofort. Schwieriger ist es, die ideale Luftfeuchte zu erkennen. Wenn ein Raum besonders stickig wirkt, ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch. Trockene Luft ist in normalen Räumlichkeiten im ersten Moment fast gar nicht wahrnehmbar. Um sicherzustellen, ob eine optimale Luftfeuchtigkeit im Raum herrscht, können Hygrometer verwendet werden. Diese bestimmen die Luftfeuchtigkeit im Raum. Analoge Haar-Hygrometer nutzen Echthaar bzw. industriell gefertigtes (synthetisches) Haar, welches sich bei steigender Luftfeuchtigkeit ausdehnt und bei sinkender Luftfeuchte zusammenzieht. Diese Veränderung der Länge wird auf das integrierte Hebelwerk und Zeiger des Hygrometers übertragen, welches die Werte anschließend anzeigt. Sollten die Angaben nicht einer idealen Luftfeuchtigkeit entsprechen, ist es empfehlenswert, Maßnahmen zu ergreifen und die Fenster weit zu öffnen.

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Wie kann die ideale Luftfeuchtigkeit zum Schutz vor Bakterien beitragen?

Stimmt die Luftfeuchte im Raum nicht, kann ein bakterielles Wachstum begünstigt werden. Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von mehr als 50 % in Räumen wird (insbesondere im Winter) das mikrobakterielle Wachstum begünstigt, wobei Schimmelbildung die Folge ist. Ebenfalls vermehren sich Hausstaubmilben schneller, was einem gesunden Wohnen im Weg steht. Sind Ihre Räumlichkeiten von Schimmel oder Milben befallen, können Atemwegserkrankungen oder Allergien entstehen. Sollten dazu noch Bakterien oder andere Schadstoffe in der Luft sein, ist die Gefahr einer Ansteckung noch höher. Zum Schutz vor einer Bakterienbildung sollte deshalb die ideale Luftfeuchte eingehalten werden. Wenn in Ihren Räumen oft und viel geheizt wird, sinkt die relative Luftfeuchte und die Raumluft wird zunehmend trockener. Bei einer zu geringen Luftfeuchtigkeit von unter 30 % können andere Beschwerden wie ein Brennen oder Tränen der Augen, Infekte der oberen Atemwege oder eine trockene Nase auftreten. So steigt ebenfalls die Chance einer Bakterienbildung. Um das gesunde Raumklima wieder herzustellen sollten deshalb die Fenster schnell wieder geöffnet oder Luftbefeuchter im Raum installiert werden.

 

 

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Geeignete Messgeräte zur Herstellung einer optimalen Luftfeuchtigkeit für ein gesundes Wohnen

Da die ideale Luftfeuchte in Räumen oftmals nicht direkt erkannt werden kann, gibt es hilfreiche Messgeräte, auf der diese überprüfbar sind. Neben Hygrometern eignen sich auch Klimamesser, um ein gesundes Raumklima sicherzustellen. Diese zeigen neben der relativen Luftfeuchtigkeit auch die Temperatur an. Bei verschiedenen Raum-Klimamessern von FISCHER sind darüber hinaus auch die idealen Luftfeuchten und Temperaturen markiert. So sehen Sie auf einen Blick, ob Ihr Raum über ein gesundes Raumklima verfügt oder nicht. Wenn Sie anschließend entsprechende Maßnahmen ergreifen, tragen Sie maßgeblich zum Schutz vor Bakterien bei. Haben Sie Fragen zu unseren FISCHER Messgeräten? Dann kontaktieren Sie uns gern jederzeit!

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